
Du kannst WAV-, AIFF- und EXS-Audiodateien als Additiv-, Spektral-, Granular- oder Sampler-Elemente oder als Kombination aus Additiv- und Spektralelementen importieren. Weitere Informationen findest du unter Alchemy-Source-Elemente – Übersicht.
Das Additivelement ermöglicht die genaueste Soundbearbeitung und eignet sich besonders für Audiodateien, die einzelne Noten darstellen, nicht aber Akkorde oder komplexere Sounds und Strukturen.
Der Import als Spektralelement ermöglicht die wirksame Bearbeitung von polyphonen Sounds wie Akkorden, Drum-Loops und anderen komplexen Sounds und Strukturen.
Ein Additiv- und Spektralimport kann die besten Ergebnisse liefern, wenn ein Additivimport fehlschlägt, um die lauten Bestandteile eines Sounds wie den Hammerschlag eines Klaviers oder das Atemgeräusch einer Flöte aufzunehmen.
Das Granularelement eignet sich für Drum-Loops, perkussive Sounds und jeden beliebigen Sound, für den du Granulareffekte verwenden willst.
Verwende das Sampler-Element, wenn du eine Audiodatei in ihrer ursprünglichen Form, auf die Klaviatur transponiert, spielen willst.

Spalte „Places“: Zeigt alle Ordnerpositionen der höchsten Ebene an. Die Ordner „Alchemy Samples“ und „EXS Factory Samples“ werden oben in der Liste angezeigt. Klicke, um jeden Ordner anzuzeigen.
Spalte „Samples“: Zeigt die Samples innerhalb des ausgewählten Ordners, Presets oder Sampler-Instruments an. Es werden nur Sample-Daten angezeigt. Die Aufgaben in diesem Bereich bieten Informationen zur Sample-Auswahl.
Dropzone: Zeigt die Namen der in diesem Bereich hinzugefügten Samples an. Samples können von mehreren Positionen oder Instrumenten stammen. Die Aufgaben in diesem Bereich bieten Informationen zur Verwendung.
Klicke bei gedrückter Taste „ctrl“ auf Dateien in der Liste „Dropzone“, um ein Kontextmenü zu öffnen.
Delete: Entfernt die Datei aus der Dropzone.
Move to New RR Group: Erstellt eine neue Round-Robin-Gruppe und fügt die ausgewählte(n) Datei(en) zur Gruppe hinzu. Weitere Informationen findest du unter Alchemy-Informationsfenster mit Gruppensteuerungen.
„Analysis Mode“-Tasten: Legt den Typ der Analyse fest, die ausgeführt wird, wenn Sample-Daten importiert werden.
Taste „Additive“: Wird verwendet, um Samples zu importieren, die du mithilfe der Additivsynthese erneut synthetisieren willst. Gute Ergebnisse hängen von der genauen Erkennung der Basisnote ab. Wenn an den Dateinamen ein Tonhöhenwert angehängt ist, wird dieser zum Festlegen der Basisnote verwendet. In anderen Fällen bestimmt die Analyse der Wellenform-Tonhöhe die Basisnote. Der Mapping-Modus kann ebenfalls wichtig sein.
Taste „Spectral“: Wird verwendet, um Samples zu importieren, die du mithilfe der Spektralsynthese erneut synthetisieren willst. Die Basisnote bestimmt die MIDI-Note, die den erneut synthetisierten Sound mit seiner ursprünglichen Tonhöhe spielt. Wenn an den Dateinamen ein Tonhöhenwert angehängt ist, wird dieser zum Festlegen der Basisnote verwendet. In anderen Fällen wird die Analyse der Wellenform-Tonhöhe zur Bestimmung der Basisnote verwendet.
Taste „Add+Spec“: Wird verwendet, um Samples zu importieren, die du mithilfe einer Kombination aus Additiv- und Spektralsynthese erneut synthetisieren willst. Standardmäßig wird die Spektralkomponente importiert und mit dem auf den Modus „Noise-Resynth“ eingestellten Spektralelement gespielt. Das Spielen der Spektraldaten im Resynth-Modus erzeugt einen deutlich anderen Effekt, den du manchmal vielleicht bevorzugst. Die interne Highpass-Steuerung des Spektralelements wird automatisch auf einen hohen Wert eingestellt. So werden Frequenzen ausgeschlossen, die mit durch das Additivelement erzeugten Frequenzen konkurrieren würden. Wenn das Spektralelement zu subtil ist, kannst du es betonen, indem du die Highpass-Steuerung auf einen niedrigeren Wert einstellst.
Taste „Formant“: Wird in Verbindung mit der Taste „Additive“, „Spectral“ oder „Add+Spec“ verwendet, um eine zusätzliche Analyse von Formanten im Sample-Material auszuführen. Die Werte dieser Formantenanalyse werden den Formant-Filterparametern „Analyzed“ auf der Source-Unterseite zugeordnet. Weitere Informationen findest du unter Alchemy-Formant-Filter-Steuerungen.
Taste „Granular“: Wird verwendet, wenn du granularspezifische Bearbeitungen wie Time-Stretching auszuführen willst. Die Basisnote bestimmt die MIDI-Note, die die Sounddatei mit ihrer ursprünglichen Transposition spielt. Wenn an den Dateinamen ein Tonhöhenwert angehängt ist, stellt Alchemy die Basisnote automatisch dementsprechend ein.
Taste „Sampler“: Wird verwendet, um gradlinige Presets für Sample-Wiedergabe zu erstellen. Die Basisnote bestimmt die MIDI-Note, die die Sounddatei mit ihrer ursprünglichen Transposition spielt. Wenn an den Dateinamen ein Tonhöhenwert angehängt ist, stellt Alchemy die Basisnote automatisch dementsprechend ein.
Einblendmenü „Mapping“: Wählt einen Mapping-Modus, der für importierte Samples mit oder ohne Pitch geeignet ist.
Pitch: Geeignet für Sounds, die du chromatisch auf der Klaviatur spielen willst. Verwende diesen Modus, um importierte Samples für optimale Wiedergabe bei Tonhöhenänderungen automatisch in Klaviaturzonen zu platzieren.
Drum: Ordnet jedes Sample einer einzelnen Taste zu. Verwende diesen Modus, um Sounds wie eine Reihe von Drum-Anschlägen oder Akkorde zuzuordnen, die bei Tonhöhenänderungen nicht korrekt transponiert werden. Importierte Samples werden einzelnen Tasten zugeordnet (beginnend mit C1).
Taste „Preview“: Aktiviere diese Funktion, um Samples beim Klicken auf den Dateinamen in der Spalte „Samples“ automatisch vorzuhören.
Taste „Cancel“: Wird verwendet, um den Importvorgang abzubrechen. Es werden keine Dateien importiert und das Importübersichtsfenster geschlossen.
Taste „Import“: Wird verwendet, um den Importvorgang zu starten. Abhängig von dem beim Klicken auf „Import“ gewählten Modus wird kurz ein Importstatusfenster angezeigt und das Importübersichtsfenster geschlossen. Klicke auf „Cancel“ neben der Statusleiste, um einen langen Import abzubrechen.
In der erweiterten Darstellung kannst du eine Audiodatei aus einem der folgenden Bereiche auf ein Source-Auswahlfeld bewegen:
Loop-Browser
Dateiübersicht
Logic-Hauptfenster
Finder: Halte die Befehlstaste während dieses Vorgangs gedrückt.
Bewege die Datei auf eine der Analysemodus-Beschriftungen, die auf dem Raster der Ziel-Source angezeigt werden.
Der ausgewählte Analysemodus wird hervorgehoben.

Wenn der Modus „Additive“, „Spectral“ oder „Granular“ ausgewählt wurde, kann die Analyse einige Zeit dauern. Es erfolgt keine Analyse, wenn der Modus „Sampler“ verwendet wird.
Hinweis: Soll eine Analyse „Add+Spec“ oder eine weitere Format-Analyse des Audiomaterials ausgeführt werden, verwende die im Folgenden beschriebenen Methoden der Importübersicht.
Klicke auf ein Source-Auswahlfeld und wähle dann „Import Audio“ aus dem Einblendmenü aus, um das Importübersichtsfenster zu öffnen.
Klicke auf eine der „Analysis Mode“-Tasten, um einen Importanalysemodus zu wählen.
Wenn die Taste „Additive“, „Spectral“ oder „Add+Spec“ aktiv ist, kannst du auch die Taste „Formant“ aktivieren. Diese führt eine weitere Analyse des Audiomaterials aus und sendet die Ergebnisse an den Bereich „Analyzed“ des Formant-Filters. Weitere Informationen findest du unter Alchemy-Formant-Filter-Steuerungen.
Wenn die Audiodaten in die Additiv-, Spektral-, Additiv- und Spektral- oder Granularelemente importiert werden, kann Analyse einige Zeit dauern. Es erfolgt keine Analyse, wenn die Analysemodustaste „Sampler“ aktiv ist.
Klicke auf die Taste „Preview“, um die automatische Vorschau ausgewählter Dateien zu aktivieren oder deaktivieren.
Audiodateien können mono oder stereo sein, 8, 16, 24 oder 32 Bit und eine beliebige Sample-Rate haben. Beachte, dass Raten über 44,1 kHz keine signifikanten Qualitätsverbesserungen bieten.
Klicke auf einen Dateinamen und dann auf die Taste „Import“, um den Sound zu importieren.
Ein Importstatusfenster wird angezeigt. Die Importübersicht wird geschlossen, wenn der Import beendet ist, und das vorherige Fenster wird angezeigt.
Mehrere WAV- und AIF-Dateien können in eine einzelne Source importiert werden. Andere Dateitypen werden beim Import mehrerer Dateien nicht unterstützt.
Wenn der Notenname im Dateinamen enthalten ist, werden Samples für alle Analysetypen den entsprechenden Klaviaturzonen zugeordnet. Beim Importieren unter Verwendung der Additiv- oder Spektralanalyse werden Samples ohne Notennamen analysiert, um Tonhöheninformationen zu bestimmen, die dann für das Klaviatur-Mapping verwendet werden. Samples werden der höchsten Note der Zone zugeordnet und die Tonhöhe für die restlichen Noten in der Zone nach unten gestimmt.
Wenn keine Tonhöheninformationen oder Notennamen verfügbar sind, werden Samples basierend auf der Reihenfolge der Dateiauswahl gleichmäßig auf die Klaviaturzonen verteilt. Die Basisnoten-Tonhöhe wird auf die Mitte jeder Zone festgelegt.
Klicke auf ein Source-Auswahlfeld und wähle dann „Import Audio“ aus dem Einblendmenü aus, um das Importübersichtsfenster zu öffnen.
Klicke auf eine der „Analysis Mode“-Tasten, um einen Importanalysemodus zu wählen.
Wenn die Taste „Additive“, „Spectral“ oder „Add+Spec“ aktiv ist, kannst du auch die Taste „Formant“ aktivieren. Diese führt eine weitere Analyse des Audiomaterials aus und sendet die Ergebnisse an den Bereich „Analyzed“ des Formant-Filters. Weitere Informationen findest du unter Alchemy-Formant-Filter-Steuerungen.
Wenn die Audiodaten in die Additiv-, Spektral-, Additiv- und Spektral- oder Granularelemente importiert werden, kann Analyse einige Zeit dauern. Es erfolgt keine Analyse, wenn die Analysemodustaste „Sampler“ aktiv ist.
Klicke auf die Taste „Preview“, um die automatische Vorschau ausgewählter Dateien zu aktivieren oder deaktivieren.
Audiodateien können mono oder stereo sein, 8, 16, 24 oder 32 Bit und eine beliebige Sample-Rate haben. Beachte, dass Raten über 44,1 kHz keine signifikanten Qualitätsverbesserungen bieten.
Verwende die Standardtasten, um mehrere Dateien auszuwählen: Klicke bei gedrückter Befehlstaste, um Dateien auszuwählen oder abzuwählen, und bei gedrückter Umschalttaste, um einen Bereich von Dateien auszuwählen.
Wenn du einen Sound erstellst, der Samples von mehreren Instrumenten oder Ordnern verwendet, bewege die ausgewählte(n) Datei(en) in die Dropzone rechts in der Importübersicht. Sobald mindestens eine Datei der Dropzone hinzugefügt wird, kannst du einen Dateinamen durch Doppelklicken auswählen, um ihn zur Liste der Dropzone-Dateien hinzuzufügen. Bewege Dateinamen in der Dropzone-Liste, um ihre Reihenfolge zu ändern.
Tipp: Du kannst die Dateien auch direkt vom Finder, aus der Audiodateiübersicht oder aus dem Loop-Browser in die Dropzone bewegen. Dateien kannst du mithilfe der Standardtasten auswählen oder die Auswahl aufheben.
Wähle einen Modus aus dem Einblendmenü „Mapping“ aus.
Pitch: Geeignet für Sounds, die du chromatisch auf der Klaviatur spielen willst.
Drum: Ordnet jedes Sample einer einzelnen Taste zu.
Klicke auf die Taste „Import“, um alle ausgewählten Dateien zu importieren.
Hinweis: Durch Klicken auf „Import“, wenn sich mindestens eine Datei in der Dropzone befindet, werden Dateien aus der Dropzone und nicht in der Dateiliste ausgewählte Dateien importiert.